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Das Kürrenberger AschenputtelDie wundersame Verwandlung eines „alten Gemäuers“In ein respektables „Ofen & Textilmuseum“Gedicht von Heinrich Albert Ellner Am Kriegerdenkmal sah vor JahrenIch einmal, im Vorüberfahren,Ein grünes Haus steh´n, auf der Ecke...Vielleicht nur noch zu einem Zwecke,Um Platz zu machen für ein neues? Wie alt mochte das Häuschen sein,Nicht groß, wohl räumlich eher klein?Mit Scheune, Anbau...wenig „trendy,“Da klingelte auch schon mein Handy...... Hab´ an das Haus nicht mehr gedacht... Doch – irgendwann - konnte ich sehenEin rühriges Kommen und Gehen,Ein Werkeln, Hämmern, Klopfen, Schlagen...Viel wurde raus, viel reingetragen.Im Hof sah Balken man und... Steine. Was waren das für zähe Schaffer?Ich war manchmal auch so ein...Gaffer,Der staunt, was and´re Leute tun,So emsig, ohne viel zu ruh´ n...Na, ja, beschäftigt war ich auch. Die Zeiten gingen in das LandUnd langsam sah man nun: Da standJa doch ein Kleinod, Schmuckstück, Häuschen...Auch der Poet, still wie ein Mäuschen,Zollte den fälligen Respekt. „Zehn Jahre Arbeit am Gemäuer...Alles geschleppt, die Öfen teuer,Steine behau´n... und Balken suchenAus hartem Holz: Eichen und Buchen...Dafür auch viel ins Land gefahren... Zuerst war es kein Lebenswerk,Doch bald waren wir über´ n BergUnd fühlten uns dazu berufen.“Meinten die neulich, die DAS schufen:Marthel und Elmar Dernbach... HUT AB.~In Kürrenberg gibt’ s ein Museum,Da könnte manche Stadt von träum´:Mit Antik-Öfen und Textiljen...Ein Brunnen fließt, es wachsen Liljen...Vor einem schönenaltenHaus._______*Das Kernhaus ist nahezu 400 Jahre alt: Standort: Ecke Kriegerdenkmal inMayen-KürrenbergNr. 28/0607; Kreativzeit: Kü., Do 28.06.07, ca. 10:15 – 10:50 Uhr©Heinz-Albert Ellner; Publikationen z.B. unter www. lyrikportal.de
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