Heinz302
Kürrenberg-Gedichte

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Ich hab´s erfunden: (Der) Kürrenberger Evgestal(er) - (Der) Kürrenberger Riesenzwerg - (Das) Kürrenberger Mondkalb - )

buk-gesellschaft[1] eg_ani102
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        Ach, mein Kürrenberg*: Es sollte doch ein Loblied werden
         
        Wir sagen, dass dies Kürrenberg
        Geschaffen ist als Meisterwerk...:
        ...Beschaulich, offen, sehr idyllisch
        Spricht eiflerisch man, auch kyrillisch.
         
        „Im dunklen Tann zum wilden Schwein“
        Lädt dich Natur zum Wandern ein...
        Denn Wald gibt’s  rund um Kürrenberg
        Viel, für den Riesen oder Zwerg...
         
        Dann... haben wir ein Hügelgrab**.
        Kommst du vorbei, hält dich auf Trab
        „Die weiße Frau** schon mal, wenn´ s...dämmert,
        So, dass der Ängstliche, belämmert,
        ...
        Reißaus nimmt, schnell, zu hell´ ren Zielen...
        Der Tapfre bleibt: Sie will nur spielen...
        ...Ich sah auch den Hubertushirsch**
        Auf einer späten Augen-Pirsch.
         
        Zu Kürrenberg „Am hohen Scheid“
        Da gibt es Freude pur, kein Leid.
        Auch wenn wer sagt, wir sei´ n barbarisch,
        Dem sage ich: „Nein, solidarisch,
        ...
        Denn Kürrenberger leben brav
        Und sägen in gerechtem Schlaf
        Das Holz, das unser Forsthaus dann
        Als Festmeter verkaufen kann.“
         
        Das Evgestal** ist sehr romantisch,
        Dies aber auch nur rein semantisch:
        Als Schlucht geht’s steil ab, dass man flucht
        Und dann sein Heil im Rutschen sucht.
         
        Zack, einszweidrei ist man „im Tal
        Der schönen Nitz“, im freien Fall.
        Geschwemmt erst bis Schloß Bürresheim,
        Schwimmt man dann Richtung Mayen heim.
         
        Doch sonst ist unser schöner Ort
        - Ein Wandergäste-Wohlfühlhort
        - Mit „Wasserspiel“en und Museum**
        - Die Kirch im Dorf gibt das „Tedeum...“
         
        - Gemalt wird auch in Kürrenberg....
        - Und: Ein Poet schuf hier sein Werk,
        Mit Stützchen und mit linker Hand
        Sucht seinesgleichen in Deutschland.
        ~
        Was wäre jetzt noch zu berichten?
        Auf Mayen-Stadt wir gern verzichten?
        Ist ein Gerücht, wird dementiert
        Und feierlich hier zementiert:
        Ewige Treue an die Nette.
        ...
        Da halten wir auch jede Wette...
        Doch, ist die Ewigkeit mal rum,
        Bau´ n wir ein Planetarium
        Und beamen uns schnell zu den Sternen
        In ungeahnte, dunkle, Fernen...
        ...
        Vielleicht auch nur zum Mars?**
        Na, schaun wir mal. Das war´s.
        ______
         
        * Ich wollte eigentlich z.Zt. nicht mehr dichten. Doch habe ich gerade heute was von einem evtl. bevorstehenden Medienereignis läuten gehört, das mit Kürrenberg, Ofen-Museum und mir zu tun hätte, und ob ich dann nicht ein Gedicht zu Kürrenberg hätte... Schon habe ich wieder ein Thema... Hört das denn nie auf???
        ** Siehe meine Gedichte zu diesen Themen unter www.mein-kuerrenberg.de, auch zum „Eifler Ofen- und Textilmuseum“ der Eheleute Marthel und Elmar Dernbach
         
        Nr. 40 in Jan. 2009 aus insgesamt 1240 ab März 2004; Kreativzeit: Mi. 14.01.09, ca.13:30 – 14:35 Uhr
        © Heinz-Albert Ellner – 56727 Mayen-Kürrenberg; Publikationen z.Zt. nur unter z.B. www.lyrikportal.de  und andere

         


    KÜRRENBERG – Eine Hommage nach Ellner-Art

     
    In Kürrenberg am Hohen Scheid
    Da wohnt man nah, doch blickt man weit...
    Denn unser Dorf ist noch bescheiden...
    Hier kann ein jeder jeden leiden...
    Na, ja, wie´ s halt auf Dörfern ist,
    Da ist nicht jeder Humanist...
     
    Wir sind für alles Neue offen,
    Und eigentlich nicht selbstbesoffen...
    Mental gehör´ n wir zwar zur Eifel,
    Doch haben wir gewisse Zweifel...
    ... Seitdem DER DICHTER ja hier wohnt
    Peppt der uns auf, verbal belohnt...
     
    Denn er sieht uns in höh´ ren Sphären,
    Wenn da nicht manche Zaud´ rer wären,
    Die lieber lebten, noch, beschaulich...
    Obwohl,  ich sag es mal vertraulich:
    DER Dichter recht hat, mit dem Ruhm...
     
    Wird Kürrenberg bekannt im Land,
    Ist schon der Name int´ ressant...
    Schnell kommt noch eines zu dem andern...:
    - Da wär´ der Wald, viel Weg zum Wandern...
    - Der Kletterpark, als Neu-Event...
    - Die Brennerei, die Körner brennt...
    ...
    - Dann unser Kelten-Hügelgrab...
    - Im Reiterhof bringt man auf Trab
    Die, die sich kaum Bewegung gönnen...
    - Es gibt auch Maler, die was können,
    Die Kunst wird bei uns groß geschrieben...
    Ach, ja, es gibt da noch den lieben
                           ???
    Poeten, der am Hochscheid sitzt
    Und dort gereimte Zeilen schwitzt...
    „Denn auch die Lyrik ist ja Kunst“
    Sagt er, der, oft im Morgendunst,
    Noch tippt an seinem Schreibgerät
    Und feststellt: „Mensch es ist ja spät...
    ....
    Nein eher früh, jetzt mach ich Schluß,
    Gleich gibt´s den „Gutenmorgen-Kuss...“
    Wenn dann mein Schatz ist aus dem Haus,
    Dann schlaf ich mich mal richtig aus...“
    Sie ahnen´s?  Unser Kürrenberg
    Bleibt – lange nicht – ein Eifelzwerg...
     
    Für uns gibt es ja keine Krisen...
    Wir sind die Macher, sei´ s bewiesen,
    Sieht man es mal paar Jährchen weiter...
    ... Ob traurig - oder lieber heiter -
    Werden wir alles so annehmen
    Auf diesem Weg, dem Unbequemen....
                            !!!
    Erfolg wird uns erfreuen:
    Ihr Kürrenberg, bei... Mayen.
    ______
     
    Nr. 48 in Jan. 2009 aus insgesamt 1248 ab März 2004; Kreativzeit: Mo. 26.01.09, ca  12:50 – 13:50 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – 56727 Mayen-Kürrenberg; Publikationen z.Zt. nur unter z.B. www.lyrikportal.de  und andere
 
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